TOP Ö 9: Fortführung der bestehenden gebundenen Ganztagzüge am Emmy-Noether-Gymnasium, Einverständniserklärung und Finanzierungszusage des Sachaufwandsträgers

Ergebnis/Beschluss:

 

Die Stadt Erlangen erklärt sich mit den Festlegungen im KMS-Schreiben vom 04.02.2011 (AZ: III.5 – 5 O 4207 – 6a. 133 653) und vom 11.05.2011 (AZ: VI.5-5 S 5643-6.45 871) zur Fortführung des am Emmy-Noether-Gymnasium geführten gebundenen Ganztagszweigs aus dem Schulversuch „Achtjähriges Gymnasium in Ganztagsform“ in das gültige, schulartübergreifende bayernweite Ganztagskonzept einverstanden.

Der für den Ganztagsschulbetrieb anfallende Sachaufwand sowie die pauschale Kostenbeteiligung von 5.000 € je Ganztagsklasse und Schuljahr werden durch die Stadt Erlangen sichergestellt.

 

 


Protokollvermerk:

 

Frau Reichert-Brod trägt vor, dass es am Emmy-Noether-Gymnasium durch die Eingliederung der gebundenen Ganztagsangebote in das bayernweite Ganztagskonzept zu einer Unterversorgung mit Lehrerwochenstunden kommen wird. Daher beantragt sie die Übernahme von zusätzlichen Betreuungsstunden. Aktuell geht sie von einer Lücke von 16 Wochenstunden aus, wobei sich die Lücke in den kommenden 5 Jahren weiter aufbauen wird.

 

Im Schulausschuss wird einstimmig festgelegt, dass Frau Reichert-Brod vorrangig die eigenen Deckungsmöglichkeiten ermittelt.

Über die dann noch offenen Wochenstunden wird eine Beschlussvorlage in die Julisitzung des Schulausschusses zur Beratung und Entscheidung eingebracht.

 

Frau Stadträtin Pfister beantragt, dass Herr Lohwasser über den Städtetag gegen die Kürzungen und die ungleiche Behandlung der offenen und gebundenen Ganztagsschule (z.B. Mindestanzahl der Schüler!) beim Kultusministerium protestieren wird.