Antrag der CSU Fraktion 237/2019 vom 15.10.2019 zum Haushalt 2020 "Erlanger Umweltmäuse"

Betreff
Antrag der CSU Fraktion 237/2019 vom 15.10.2019 zum Haushalt 2020 "Erlanger Umweltmäuse"
Vorlage
31/237/2019
Aktenzeichen
I/31
Art
Beschlussvorlage

Das Amt für Umweltschutz und Energiefragen kann mit der aktuellen Personalausstattung keine weiteren Aufgaben im Bereich der Umweltbildung leisten. Für das Jahr 2021 wird die Schaffung einer Planstelle angestrebt, um das aktuelle Angebot der Umweltbildung unter anderem mit einem Programm „Erlanger Umweltmäuse“ für Kinder auszubauen und zu vernetzen.

 

Der Antrag der CSU Fraktion 237/2019 vom 15.10.2019 zum Haushalt 2020 "Erlanger Umweltmäuse" ist abschließend bearbeitet.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Das Bewusstsein für Umweltschutz, Klima und Nachhaltigkeit soll besonders bei Kindern geweckt und gefördert werden.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Mit Kooperationspartnern aus Verwaltung, Schule und Landwirtschaft soll ein vielfältiges Bildungsprogramm für Erlanger Kinder entwickelt werden.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Eine Reihe von Angeboten soll dazu beitragen, das Bewusstsein für ökologische Fragen bei Kindern zu entwickeln.

 

Bereits seit dem Jahr 2002 gibt es jeden Sommer die Aktion „Naturforscher am Exerzierplatz. Sie wurde inzwischen auf zwei Wochen erweitert. Die Schülerinnen und Schüler erkunden dabei einen Vormittag lang die ökologisch wertvollen Sandlebensräume am Naturschutzgebiet. Unterstützt und begleitet von sachkundigen Umweltpädagog*innen finden sie u.a. heraus, welche „Sandspezialisten“ unter den Tieren und Pflanzen hier heimisch sind und mit welchen Anpassungen sie die schwierigen Lebensbedingungen in der „Fränkischen Wüste“ meistern. Eigene Beobachtungen, Erlebnisse und Experimente sollen die Kinder und Jugendlichen für die Vielfalt der Lebensformen begeistern und für ökologische Zusammenhänge sensibilisieren.

 

Ein weiterer Baustein der Naturerfahrung ist die „Holzweg-Aktion“ in Büchenbach, wo die Kinder ebenfalls Pflanzen und Tiere in ihrem Lebensraum erkunden und außerdem gemeinsam mit Landwirten Pflegemaßnahmen durchführen.

 

Praktische Erfahrungen für den Umgang mit Tieren und für Naturerlebnisse sowie spezielle Aktionen zu bestimmten Umweltthemen bietet die Jugendfarm Erlangen e.V., die auch offiziell als Umweltstation anerkannt ist.

 

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth (das auch für Erlangen zuständig ist) führt regelmäßig Projekte durch, bei denen Schulklassen landwirtschaftliche Betriebe besichtigen und sich dort intensiv mit dem Anbau und der Tierhaltung beschäftigen. Umweltaspekte (insbesondere regionale Produkte) spielen dabei eine große Rolle.

 

Der Verein „SOLAWI“ (Solidarische Landwirtschaft) pflanzt und erntet Gemüse und Obst gemeinsam mit Schulklassen in Kooperation mit Erlanger Landwirten. Diese Aktion wurde bisher mit der Heinrich-Kirchner-Schule durchgeführt und soll künftig ausgebaut werden, falls entsprechende Fördermittel zur Verfügung stehen.

 

Einmal jährlich findet die „Biobrotboxaktion“ statt, bei der alle Erstklässler mit einem gesunden Frühstück aus regional angebauten Komponenten versorgt werden und im Regelfall die Bedeutung gesunder und regionaler Lebensmittel im Unterricht behandeln.

 

Im Einzelfall können Lehrkräfte für ihre Klassen beim Umweltamt auch kostenlose Führungen durch bestimmte Lebensräume (Naturschutzgebiete, Wald, Wiese, Hecke, Gewässer) in Anspruch nehmen.

 

Die verschiedenen Angebote ergänzen sich, die Akteure dieser Umweltbildungsmaßnahmen sind in Kontakt miteinander.

 

Die Anregung, die Angebote in Form eines Programms „Erlanger Umweltmäuse“ zu intensivieren und dabei eine thematische Verstärkung im Bereich der Landwirtschaft zu erreichen, insbesondere durch direkte Anschauung und Tätigkeit, wird als sinnvoll erachtet, ist jedoch mit dem gegenwärtigen Personalstand nicht realisierbar. Sie wird deshalb nicht in das Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 aufgenommen. Stattdessen wird für das Jahr 2021 die Schaffung einer Planstelle für diesen Tätigkeitsbereich angestrebt.

 

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

x                werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:         Antrag der CSU Fraktion 237/2019 vom 15.10.2019 zum Haushalt 2020 "Erlanger Umweltmäuse"