Landesgartenschau in Erlangen

Betreff
Landesgartenschau in Erlangen, Antrag der CSU-Fraktion Nr. 056/2013 und Antrag der SPD-Fraktion Nr. 066/2013
Vorlage
VI/033/2013
Aktenzeichen
Referat VI
Art
Beschlussvorlage

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, um die grundsätzliche Eignung der Stadt Erlangen für eine Bewerbung festzustellen und die Rahmenbedingungen darzulegen. Die in den Anträgen genannten Flächen sind mit einzubeziehen und zu bewerten.

 

Die Anträge der CSU-Fraktion Nr. 056/2013 und der SPD-Fraktion Nr. 066/2013 sind damit bearbeitet.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Landesgartenschau in der näheren Umgebung war in den letzten Jahren (Bamberg) nach außen ein großer Erfolg. Selbst die Ratsvertreter hatten des Öfteren mit Besuchen davon Gebrauch gemacht.

Die Idee der Landesgartenschau in Erlangen ist nicht neu, aber es benötigt dazu auch einen positiven Grundsatzbeschluss und breiten gesellschaftlichen Willen.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Der Landschaftsraum Regnitz, wie Schwabach oder Seitentäler in Stadtnähe sind grundsätzlich dazu geeignet wie auch die innerstädtischen Bereiche, die es im Grün zu ordnen gilt (Gartenanlagen am Burgberg) oder weiter zu qualifizieren. Zudem sollten die städtische Entwicklung und das Inwertsetzen für das Leben in Erlangen von Brachen oder untergenutzten Flächen kombiniert werden. Dazu ist der Großparkplatz sicherlich eine geeignete Fläche.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

In dieser Vorausschau soll nun untersucht werden, ob in der Stadt Erlangen mit den angesprochenen landschaftlichen Potenzialen in Kombination mit der notwendigen Erschließung einer Schau sowie einer Vernetzung und Aufwertung von Freiflächen und Brachen (untergenutzte Flächen) in Erlangen grundsätzlich möglich ist.

 

Dazu soll ein Büro beauftragt werden, das einschlägige Erfahrung in der Konzeptionierung und Planung von Gartenschauen Erfahrung hat, in die Prozesse der Entscheidungen eingebunden ist und das notwendige Hintergrundwissen bei dem Bewerbungsverfahren für eine solche Vergabe einer Gartenschau mitbringt. In diesem Fall ist auch eine direkte Suche und Vergabe an ein einschlägiges Büro möglich.

 

Folgende Schritte können hierüber abgedeckt werden:

 

1. Analyse von Vergleichsprojekten

- Zusammenstellung grundlegender Daten

- Lage / Umfeld

- Funktionelle Aspekte

 

2. Untersuchung unterschiedlicher Flächenszenarien

- grafische Darstellung

- Zusammenstellung grundlegender Daten

- Bewertung nach räumlichen und funktionalen Kriterien

 

3. Vertiefte Untersuchung eines geeigneten Szenarios

- Einbindung Stadtraum

- Flächenzuschnitte (Kerngebiet / Kulissen)

- Erschließung / Logistik

 

4. Darstellung des Ergebnisses

- grafische / zeichnerische Darstellung im geeigneten Maßstab

- textliche Erläuterungen / Bewertungen

 

5. Planungsprozess

- Termine zur Abstimmung und Präsentation

- Vorgespräch LGS-Fördergesellschaft München

- Vor- und Nachbereitung der Termine

 

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

30.000,00 €

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:        Anlage 1 - Antrag CSU-Fraktion Nr. 056/2013

                        Anlage 2 - Antrag SPD-Fraktion 066/2013