Anfrage zur Beschickung der Stadtteilkirchweihen in der Stadtrandsiedlung (Siedler-Kirchweih) und Dechsendorf hier: Anfrage StR Schulz in der Stadtratssitzung

Betreff
Anfrage zur Beschickung der Stadtteilkirchweihen in der Stadtrandsiedlung (Siedler-Kirchweih) und Dechsendorf hier: Anfrage StR Schulz in der 5. Stadtratssitzung (26.4.2012)
Vorlage
322/008/2012
Aktenzeichen
III/322-MK
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

Zur Anfrage von Herrn Stadtrat Schulz in der Stadtratssitzung vom 26. April 2012 werden folgende Informationen vorgelegt:

 

Siedler-Kirchweih in der Stadtrandsiedlung vom 27. Juli bis 30. Juli 2012:

Aus organisatorischen und vor allem aus persönlichen Gründen haben die bisherigen Betreiber der Kirchweih-Bewirtung ihre Teilnahme abgesagt. Auch mehrfache Nachfragen durch die Verwaltung (letztmals am 30.5.2012) blieben erfolglos.

Damit während der Kirchweih eine Bewirtung angeboten werden kann hat die Verwaltung ferner den Wirt des an den Festbereich angrenzenden Gastronomiebetriebes angesprochen; dieser lehnte die Übernahme der Bewirtung jedoch ab. Weitere gezielte Nachfragen bei anderen potentiellen Gastronomiebetrieben / Festwirten blieben ebenfalls erfolglos.

Auch auf eine Anzeige des Ordnungsamtes in der Wochenendausgabe der Erlanger Nachrichten vom 21./22.4.2012, womit öffentlich ein Bewirtungsbetrieb (Festzelt) für die Kirchweih in der Stadtrandsiedlung gesucht wurde, gingen keine Bewerbungen ein.

Um die entstandene Bewirtungslücke zu schließen und um ein Mindestmaß an Verköstigungsmöglichkeiten zu bieten, wurde von der Verwaltung ebenfalls eine Vielzahl von Imbissbetrieben angefragt. Auch diese Aktivität blieb leider bis heute ohne Erfolg.

Die Verwaltung sieht daher bis jetzt keine Möglichkeiten, dass für die Kirchweih in der Stadtrandsiedlung eine Bewirtung im bisherigen Umfang gestellt werden kann.

 

Kirchweih Dechsendorf vom 31. August bis 3. September 2012:

Die in den vergangenen Jahren regelmäßig an der Dechsendorfer Kirchweih teilnehmenden Geschäfte „Autoskooter, Kinderkarussell und Verlosung“ haben für die diesjährige Kirchweih keine Bewerbung vorgelegt. Auf Nachfrage der Verwaltung wurde dies mit mangelnder Wirtschaftlichkeit begründet - Versuche, die Schausteller doch noch zur Teilnahme zu bewegen, blieben erfolglos.

Die Verwaltung hat daraufhin mehrere Betreiber einschlägiger Schaustellergeschäfte angesprochen. Auch unter Mithilfe des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller e.V. Erlangen und des Süddeutschen Schaustellerverbandes e.V. konnte bisher kein Schaustellerbetrieb gefunden werden, der die Dechsendorfer Kirchweih auch nur mit einem vergleichbaren Schaustellergeschäft beschicken möchte. Ob bis zur Kirchweih noch positive Reaktionen eingehen, ist fraglich. Der Ortsbeiratsvorsitzende ist über die getroffenen Maßnahmen informiert.

Der in der Anfrage vorgetragene Hinweis, dass die Bewirtschaftung auch in Dechsendorf fraglich ist, trifft nicht zu. Das Festzelt wird im Jahr 2012 durch die Fa. Kitzmann betrieben.

 

Allgemeine Feststellung:

Insgesamt war in den zurückliegenden Jahren als Tendenz festzustellen, dass die Bewerberzahl zur Teilnahme an allen Stadtteilkirchweihen stagnierte oder rückläufig ist. Oftmals konnte nur mit größter Mühe und bestem Willen aller Beteiligten das bisherige Angebot beibehalten werden.
In Gesprächen der Verwaltung mit Marktkaufleuten und Schaustellern sowie deren Verbandsvertreter wurde die Thematik der Stadtteilkichweihen mehrfach angesprochen. Dabei wurde klar dargelegt, dass für die Marktkaufleute / Schausteller wirtschaftliche Gründe bei der Auswahl der Spielorte eine wesentliche Rolle spielen und aus diesem Grunde einige Betriebe nach Abwägung auf die Teilnahme an einzelnen, kleineren Kirchweihen verzichten müssen.
Für die Verwaltung stellt die Gewinnung neuer Schaustellerbetriebe ein zeitintensives und arbeits-auwendiges Verfahren dar, das trotz größter Anstrengungen oftmals nicht vom Erfolg begleitet wird. Auch bei den Stadtteilkirchweihen regelt die Nachfrage das Angebot, d.h. bei zu geringer Nachfrage durch die Besucher kommen die Schausteller nicht.

 

 

Anlagen:        Protokollvermerk