Städtische Bäder, Sachstand Sanierung des Röthelheimbades

Betreff
Städtische Bäder, Sachstand Sanierung des Röthelheimbades
Vorlage
III/003/2010
Aktenzeichen
III/ESTW
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Die Mitglieder des Stadtrats nehmen den Sachstand der Sanierung des Röthelheimbads zur Kenntnis.

 

I.                      Ausgangslage / Anlass / Sachbericht:

Städtische Bäder;

Sachstand Sanierung des Röthelheimbads

Bis Mitte Dezember 2009 lagen die Sanierungsarbeiten im Röthelheimbad voll im Zeitplan.

Das dann einsetzende strenge Winterwetter mit sehr langen Dauerfrostperioden und geschlossener Schneedecke von Ende Dezember bis voraussichtlich Mitte März machten Arbeiten im Außenbereich unmöglich.

Die Sanierungsarbeiten im Innenbereich liefen planmäßig weiter, so dass u. a. die Rohinstallationsarbeiten im Filterhaus und die Installationsarbeiten im Foyer und Kiosk abgeschlossen werden konnten. Außerdem wurde die Glasfassade bzw. Fenster des Filterhauses/Kraftraum, des Foyers, des Kiosks und des Bademeisterhauses montiert.

Der neue Besucherparkplatz an der Hartmannstraße ist bis auf die LED-Beleuchtung fertig gestellt.

Die Entkernung des alten Eingangsgebäudes unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes ist erfolgt.

Die neuen Fußgängerbrücken über den Röthelheimgraben an der Hartmannstraße sind bis auf den Holzbelag unter Federführung des städt. Tiefbauamtes erstellt.

Im südlichen Bereich des Freibadgeländes wurde die marode Zaunanlage durch eine neue Stabmattenzaunanlage ersetzt.

Die Umbauarbeiten im Umkleide- und Sanitärbereich (Vereins- und Sammel­umkleiden) der Hannah-Stockbauer-Halle sind abgeschlossen und stehen den Badegästen seit dem 8. Februar 2010 wieder zur Verfügung.

In der Hannah-Stockbauer-Halle häuften sich die Probleme mit der bestehenden Heizungsanlage. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde festgestellt, dass die Fernwärmestation nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften entspricht. Da die vorhandene Regelung seit langem defekt ist, muss zur Gewährleistung eines vorschriftsmäßigen Betriebes eine Erneuerung der gesamten Anlage erfolgen. Die Kostenerfassung erfolgt im Rahmen der Instandhaltungspauschale und belastet nicht das städtische Sanierungsbudget.

Um die Umbauarbeiten an der "Heizungsanlage" sowie die noch ausstehenden Arbeiten im Bereich der Halle, z. B. Standortänderung der Chlordioxidanlage, Um­bindung des Elektroanschluss auf neue Trafostation, Umbindung der BMZ/ Sicher­heitsbeleuchtung durchführen zu können, muss die Schwimmhalle 14 Tage - in den Osterferien (kein Schulschwimmen) - geschlossen werden.

In diesem Zeitraum werden auch die sonst im Sommer regelmäßig anfallenden Revisionsarbeiten in der Hannah-Stockbauer-Halle durchgeführt, so dass im kommenden Sommer 2010 keine weitere planmäßige Schließung der Halle notwendig wird.

Der "extreme" Winter 2009/2010 führte bisher zu einem Verzug der Außenarbeiten von rund 5 Wochen. Da auch jetzt das Ende der Frostperiode erst für Mitte März absehbar ist, ist insgesamt mit Verzögerungen im Bauzeitenplan von rund 7 Wochen zu rechnen. Nach Aussage des Ing.-Büros Kalb, lässt sich dieser Verzug durch Verstärkung der Baukolonnen und Verdichtung des Bauzeitenplans auf rund 4 Wochen einkürzen. Entscheidend für die Einhaltung des Zeitplans ist der erneute Arbeitsbeginn der Außenanlagenfirma, welcher jedoch sehr stark witterungs­abhängig ist.

Aus heutiger Sicht ist mit der Eröffnung des Röthelheimbads voraussichtlich nicht vor Ende Mai 2010 zu rechnen.

Bisher wurden rund 95 % der gesamten Bausumme vergeben. Für die ursprünglich geplanten Leistungen in Höhe von rund 8,0 Mio. € netto zeichnet sich eine Kostensteigerung von ca. 4,5 % (rund 300.000 €) ab.

Zusätzlich fielen rund 400.000 € für den Austausch von Boden aufgrund von Verunreinigungen (Entsorgungskosten), 80.000 € für Gutachter, Bodenanalysen und Kanaluntersuchungen an. Aufgrund dieser Zusatzleistungen ergibt sich eine Erhöhung der Planungshonorare um rund 135.000 €.

Insgesamt gehen wir nunmehr von Gesamtkosten (inkl. Schadstoffentsorgung, Zusatzleistungen, inkl. aller Nebenkosten) in Höhe von rund 8,9 Mio. € netto aus.