Ergebnishaushalt 2010, KGSt-Vorschlag 71, Amt 31

Betreff
Ergebnishaushalt 2010, KGSt-Vorschlag 71, Amt 31
Vorlage
31/014/2010
Aktenzeichen
III/31/VRA
Art
Beschlussvorlage

Die Leistungen der vier Erlanger Naturschutzorganisationen werden weiterhin in der bisherigen Höhe von jeweils 8.200 Euro bezuschusst.

Dem Vorschlag der KGST zur Streichung bzw. Reduzierung wird nicht gefolgt

 

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Der Vorschlag der KGST zur Streichung bzw. Reduzierung der Zuschüsse für die vier Erlanger Naturschutzorganisationen erfolgte entgegen der Auffassung des Fachamtes.
Die Naturschutzorganisationen erfüllen eine Vielzahl von Aufgaben, die seitens des Umweltamtes weder personell noch finanziell realisiert werden können.

Auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit leisten die Organisationen einen wesentlichen Beitrag zu den Leitbildern „kinderfreundliche Großstadt“ und „Schärfung der Stadt als Bildungsstandort“.

Dies geschieht sowohl in der Vernetzung („Treffpunkt: Umweltbildung“) als auch in Form einer Reihe von konkreten Angeboten an die Bevölkerung. Für die Breite und Vielfalt des Angebotes der Umweltbildung ist die Arbeit der Organisationen unverzichtbar.

 

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Aufgaben der Erlanger Naturschutzverbände und -vereine

Flächenbetreuung

-       Anlage, Pflege und Betreuung von städtischen und vereinseigenen Biotopflächen, z.B. Aurachwiesen („ Storchenbiotop“), Klingelweiher und Seelöcher

-       ökologische Bewirtschaftung des Weihergrundstücks, der Hellersweiher und des Kuhwasens


Artenschutz

-       Durchführung von Artenschutzprojekten, z.B. Gebäudebrüterprojekt, Nistkasten- und Kirchturmbetreuung, damit auch Grundlagenerhebung für die Biotopkartierung

-       Durchführung und Mitwirkung bei Amphibiensammelaktionen, z.B. in Frauenaurach und an der Kurt-Schumacher-Straße

 

Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung

-       Biotopführungen, Führungen durch die Naturschutzgebiete, Vogelstimmenwanderungen

-       Umweltbildungsprojekte und Erfahrungsveranstaltungen für Kinder und Schulklassen

-       spezielle Angebote wie der „ökologische Kindergeburtstag“ und das „grüne Klassenzimmer

-       Mitorganisation und Mitwirkung bei Schwerpunktveranstaltungen im Naturschutz (z.B. „Holzweg-Tag“, „Brucker-Seela-Tag“ 2009, Jahresmotto 2007)

-       Bürgerberatung im Naturschutz (Gartenberatung, Igel usw.) und Energie- und    Ernährungsberatung

-       Informationsstände und Vorträge

 

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

 

 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel sind auf IPNr.:       bzw. im Budget vorhanden!

 

Anlagen:        Abstimmungsskript